Modulare Weiterbildung 40 UE+120 UE*  - erweitern Sie Ihre Kompetenz schrittweise nach Zeit und Bedürfnis. 

 

Modul 1 
"Palliative Care Ansatz" (40 UE/5 Tage) 

Ziel:

Teilnehmerinnen und Teilnehmer besitzen erste Kompetenzen und trauen sich die palliative Begleitung zu.

Sie 

  • kennen typische Veränderungen am Lebensende
  • können mit der Ablehnung von Essen und Trinken umgehen
  • erkennen Schmerzen und andere belastende Symptome
  • können erste lindernde Maßnahmen umsetzen
  • wissen um den Umgang mit der Wahrheit 
  • begleiten bedürfnisorientiert Angehörige, Mitbewohnerinnen und Mitbewohner
  • begleiten wahrhaftig und ohne zu überfordern
  • erkennen eigene Grenzen und vernetzen sich mit internen und externen Diensten.

Aktuelle Angebote und Termine

 

 

Modul 2 
Weiterbildung zur beratenden Palliativkraft (120 UE/ 3x 5 Tage) 

Ziel:

Mitarbeitende mit Grundkenntnissen aus dem Palliative Care Ansatz (Modul 1) erwerben die Allgemeine Palliativkompetenz (APV). Sie stehen erkrankten Bewohnern sowie Mitbewohnern, Angehörigen,  Kolleginnen und Kollegen beratend zur Seite. Sie organisieren und koordinieren Netzwerkpartner, runde Tische im Fall von ethischen Fragestellungen und beugen durch vorausschauende Planung - in Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten - Krisensituationen vor.

Durch kontinuierliche Weiterbildung sorgen sie für die Qualitätssicherung in den Wohnformen der Eingliederungshilfe.

 

Diese Weiterbildung ist entspricht  den gesetzlichen Anforderungen der ambulanten und stationären Hospizarbeit und Palliativmedizin gemäß §§ 39a I 5.4, II 5.6, 132d i.V.m. §37b SGB V:

Anerkannte Curricula

 

Sie ermöglicht Gesprächsbegleitern nach SGB V; Artikel 1, §132g eine Vertiefung ihrer beratenden Qualifikation.

 

Aktuelle Angebote und Termine

 

Die Lerninhalte dieser modularen Weiterbildung entsprechen den Kernkomptenzen der Europäischen Richtlinien für Palliative Care (EAPC):

  • körperliches Wohlbefinden während des Krankheitsverlaufes erhalten oder wiederherstellen.
  • psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen der Erkrankten und Sterbenden gerecht werden.
  • auf die Bedürfnisse von Angehörigen, Mitbewohnern und Kollegen in den Veränderungen der Situationen reagieren können.
  • ethische Fragestellungen erkennen und Maßnahmen zur Klärung ergreifen können.
  • durch vorausschauende Planung Krisen vorbeugen und für Sicherheit bei allen Beteiligten  sorgen.
  • ein Netzwerk zur Unterstützung aufbauen und dieses koordinieren.
  • durch kommunikative Fähigkeiten ein Verstehen ermöglichen.
  • durch Selbstwahrnehmung und kontinuierliche Weiterentwicklung für eine Qualität und Nachhaltigkeit in den Wohnformen sorgen.

 

 

Für Sie zusammengefasst:

Schulungsangebote Weiterbildung Palliative Care
Stand September 2019
Dieser Flyer wird immer wieder aktualisiert.
Schulungsangebote 2019 2020.pdf
PDF-Dokument [225.2 KB]

Hier treffen Sie Gleichgesinnte:

 

 

 

 

 

Arbeitsgemeinschaft  "Menschen mit intellektueller und komplexer Beeinträchtigung"

der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

 

 

 

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