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Institut für Hospizkultur und Palliative Care
- Ihr Experte zur Begleitung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in Wohnformen der Behindertenhilfe
Institut für Hospizkultur und Palliative Care
- Ihr Experte zur Begleitung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in Wohnformen der Behindertenhilfe
Hospizkultur und Palliativkompetenz entstehen nicht in Schulungsräumen –
sie entstehen dort, wo Menschen leben, arbeiten, begleiten und Verantwortung tragen.
Das Institut für Hospizkultur und Palliative Care ist kein Gebäude mit Seminarräumen, sondern wurde im April 2015 von Barbara Hartmann als ein mobiles und vernetzendes Weiterbildungsinstitut gegründet.
Die Kompetenzentwicklung findet direkt vor Ort, in den Wohnformen der Behindertenhilfe, statt.
Das Institut schult Teams und berät Leitungen und Träger dabei, Hospizkultur und Palliative Care nachhaltig zu entwickeln und zu verankern.
Die Weiterbildungsangebote berücksichtigen die Strukturen der Eingliederungshilfe und das unterschiedliche Verstehen von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung.
Bereits Vorhandenes wird integriert, Netzwerkpartner vor Ort werden mit eingebunden.
Darüber hinaus ist das Institut vernetzt mit Bildungsanbietern, Fachstellen und Palliativakademien im deutschsprachigen Raum.
In Kooperation mit diesen Institutionen übernimmt das Institut Lehraufträge, entwickelt Curricula, gestaltet Fort- und Weiterbildungen und bringt ihre fachliche Expertise in bestehende Bildungsstrukturen ein.
Das Institut steht damit für:
mobile Bildungsarbeit statt fester Räume
Inhausschulungen dort, wo Pflege, Assistenz und Begleitung stattfinden
Kooperation statt Konkurrenz
Vernetzung von Behindertenhilfe, Hospizarbeit und Palliativversorgung
Aus- und Weiterbildung speziell für den Bereich der Behindertenhilfe
Dauer: 5 Tage/ 40 UE*(Modul 1)
Lernergebnis: Teilnehmende wissen um Veränderungen am Lebensende und begleiten bedarfsorientiert. Sie empfinden Sicherheit und können ihr Handeln begründen.
Sie unterstützen Angehörige und Mitbewohner:innen in ihren Fragen und helfen das Geschehen zu verstehen.
Sie erkennen dabei Ihre eigenen Grenzen und vernetzen sich mit internen und externen Diensten.
Dieses Modul eignet sich besonders als Inhouse-Schulung: Durch ein gemeinsames Wissen und eine einheitliche Haltung im Team entsteht eine hohe Qualität in der Assistenz und Pflege - bis zuletzt.
Inklusive begleitender Lernplattform
Dauer: 3 Wochen/ 120 UE* (aufbauend auf Modul 1)
Lernergebnis: Teilnehmende stehen Mitarbeitenden, Betroffenen sowie An- und Zugehörigen als beratende Palliativkraft zur Seite. Aufgrund ihrer Fähigkeit zur Krisenbewältigung und Vernetzung sorgen sie für ein sicheres Umfeld und eine qualitative, bedürfnisgerechte Begleitung.
Die Gesamtweiterbildung mit insgesamt 160 UE entspricht den gesetzlichen Anforderungen der ambulanten und stationären Hospizarbeit und Palliativversorgung gemäß §§ 39a I S.4, II S.6, 132d i.V.m. § 37b SGB V.
Strukturiert zur Ethischen Handlungsentscheidung und Reflexion
Mitarbeitende in der Assistenz und Pflege sowie rechtliche Betreuer:innen stehen oft vor schwierigen Fragen: Was ist das Richtige, wenn Wünsche, Fürsorge und rechtliche Vorgaben nicht
zusammenpassen?
Das SEHER-Modell bietet einen klaren Rahmen, um ethische Dilemmata im Team zu klären und im Sinne der betroffenen Person tragfähige Entscheidungen zu treffen.
In Schulungen lernen Teilnehmende, diesen strukturierten Prozess praktisch anzuwenden – online oder direkt in der Einrichtung.
* UE = Unterrichtseinheiten. 1 UE entspricht 45 Minuten