WILLKOMMEN
Institut für Hospizkultur und Palliative Care
- Ihr Experte zur
palliativen Begleitung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
und zur Beratung in ethischen Fragestellungen
Institut für Hospizkultur und Palliative Care
- Ihr Experte zur
palliativen Begleitung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
und zur Beratung in ethischen Fragestellungen
Hospizkultur und Palliativkompetenz entstehen nicht in Schulungsräumen –
sie entstehen dort, wo Menschen leben, arbeiten, begleiten und Verantwortung tragen.
Das Institut schult Teams und berät Leitungen und Träger vor Ort, Hospizkultur und Palliative Care nachhaltig zu entwickeln und zu verankern.
Die Fort- und Weiterbildungsangebote berücksichtigen die Strukturen der Eingliederungshilfe und das unterschiedliche Verstehen von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung.
Bereits Vorhandenes wird integriert, Netzwerkpartner vor Ort durch eine Vorstellung mit eingebunden.
Darüber hinaus ist das Institut vernetzt mit Bildungsanbietern, Fachstellen und Palliativakademien im deutschsprachigen Raum.
In Kooperation mit diesen Institutionen übernimmt das Institut Lehraufträge, entwickelt Curricula, gestaltet Fort- und Weiterbildungen und bringt ihre fachliche Expertise in bestehende Bildungsstrukturen ein.
Das Institut steht damit für:
mobile Bildungsarbeit statt fester Räume
Inhausschulungen dort, wo Pflege, Assistenz und Begleitung stattfinden
Vernetzung von Behindertenhilfe, Hospizarbeit und Palliativversorgung und
fortlaufender Weiterentwicklung von Konzepten und Beratungsangeboten
5 Tage oder 2+ 5 Tage (40 UE)
Der Palliative-Care-Ansatz vermittelt Mitarbeitenden Sicherheit und Orientierung. Sie lernen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, ihr Handeln fachlich zu begründen und gemeinsam als Team das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
An- und Zugehörige werden verlässlich begleitet. Eine gelebte Hospiz- und Trauerkultur unterstützt Mitbewohnerinnen und Mitbewohner dabei, Krankheit, Abschied und Trauer zu verstehen. Die Schulung schafft Handlungssicherheit und eine gemeinsame Haltung im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer.
3x5 Tage (120 UE)
Die Weiterbildung zur beratenden Palliativkraft qualifiziert Mitarbeitende dazu, palliative Prozesse in Einrichtungen der Eingliederungshilfe fachlich zu begleiten und weiterzuentwickeln. Sie stärken Teams in der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen, unterstützen bei ethischen Fragestellungen und fördern die Zusammenarbeit mit Angehörigen sowie externen Netzwerkpartnern. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung einer gelebten Hospizkultur und die nachhaltige Verankerung palliativer Haltung und Praxis im Alltag der Einrichtung.
Für eine erste Sensibilisierung oder eine fachliche Vertiefung
Dozentinnen und Fachreferentinnen aus den Bereichen Palliative Care, Hospizkultur, Trauerbegleitung und weiteren Themenfeldern gestalten Tagesseminare, die die Lebenswelten und besonderen Bedürfnisse von Menschen mit intellektueller, komplexer und/oder psychischer Beeinträchtigung konsequent mit einbeziehen. Die Referentinnen verfügen über entsprechende Fachkenntnisse an der Schnittstelle von Behindertenhilfe, Begleitung und Palliativversorgung. Die Veranstaltungen werden als Inhouse-Schulungen oder in Kooperation mit Bildungsinstituten durchgeführt.
Dieses Angebot richtet sich an Teams der Eingliederungshilfe sowie an Beraterinnen zur gesundheitlichen Versorgungsplanung nach § 132g SGB V und stärkt die gemeinsame Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit in komplexen Situationen.
Die Weiterbildung vermittelt einen praxisnahen Ansatz zur Erfassung von Wünschen, Werten und mutmaßlichem Willen sowie zur Bearbeitung ethischer Fragestellungen. Sie unterstützt Fachkräfte und Berater*innen dabei, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und gemeinsam tragfähige Entscheidungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf zu entwickeln.Hier fügen Sie einfach eine kleine Beschreibung ein.
Für Leitungskräfte und Mitarbeiter:innen, Personen in der gesetzlichen Betreuung, Angehörige und Berater:innen zur GVP nach §132g SGB V.
Wir moderieren ethische Fallbesprechungen bei Dilemmasituationen in der Eingliederungshilfe und Palliativversorgung. Grundlage sind die vier ethischen Prinzipien nach Beauchamp und Childress: Autonomie, Fürsorge, Nichtschaden und Gerechtigkeit. Die Ethikberatung unterstützt Teams, Angehörige und rechtliche Betreuerinnen und Betreuer dabei, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und gemeinsam verantwortbare Entscheidungen im Sinne der betroffenen Menschen zu treffen.Hier fügen Sie einfach eine kleine Beschreibung ein.